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Hessischer Rundfunk hetzt gegen urchristliche Schule

 

Seit vielen Jahren ist die Private Grund- und Hauptschule in Esselbach (Landkreis Main-Spessart) den Kirchen ein Dorn im Auge. Denn diese Schule ist keine kirchliche Privatschule (von denen es Hunderte in Deutschland gibt), sondern sie wurde von Urchristen im Universellen Leben gegründet. Ihre Einrichtung musste in einem jahrelangen Rechtsstreit gegen die bayerischen Behörden erkämpft werden (siehe Der Steinadler, Kap. 3.12).

Obwohl die Schule von den Behörden seitdem so gründlich wie keine andere überprüft wird, fanden die Beamten nie etwas Unrechtes, im Gegenteil: Das Klima ist hervorragend, die Leistungen der Schüler auch. Dennoch behaupten Kirchenvertreter immer wieder die Schule sei „verfassungsfeindlich“.

Nun machte sich der Hessische Rundfunk in seiner Sendung Kulturzeit (5.10.06) zum verlängerten Arm der kirchlichen Verleumder. Die urchristliche Schule wurde in einem Atemzug genannt mit fundamentalistisch-bibelgläubigen Schulverweigerern. Es werde dort „Unterwerfung und Hingabe als Lernziel“ angestrebt, behauptet der Journalist Tilman Jens frech. Er „belegt“ das mit einem uralten Video mit Gymnastikübungen (!), die mit der Schule gar nichts zu tun hatten. Da ist eine junge Frau zu sehen, die sich gerade nach unten beugt. Jens meinte wohl, er müsse sich mit seinem Beitrag kirchlichen Sprachregelungen unterwerfen. Er fordert eine Schule „ohne ideologische Scheuklappen“. Dass er erst mal seine eigenen ideologischen Scheuklappen abnehmen müsste, merkt er offenbar nicht.

Dass der Beitrag genau zu dem Zeitpunkt gesendet wurde, an dem die Esselbacher Privatschule „Lern mit mir“ auf die – längst überfällige - endgültige staatliche Anerkennung zur eigenständigen Abnahme von Prüfungen wartet, ist aber sicher nur ein Zufall ...

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