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Das Buch |
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Buch, kart., 268 S., ISBN 3-89201-236-9
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3) Offenbarung im Heimholungswerk Jesu ChristiDie Innere Geist=Christus-Kirche
Würzburg, Dezember 1981 Jesus Christus reichte dem Oberhaupt der katholischen Kirche und den Bischöfen beider Konfessionen die Hand.
Die Stimme des Herrn wollte innerhalb der Institutionen Kirche lebendig und führend werden. Es offenbart sich einer der sieben Gesetzeshüter Gottes, der Cherub der göttlichen Weisheit, im Werk des Herrn Geistlehrer Bruder Emanuel genannt: An die freie Christenheit und an alle, die sich aus einengenden Gemeinschaften von Christen befreien wollen, die nur Dogmen, Statuten, Satzungen, Zeremonien und Kirchenmauern kennen. Der Geist Jesu Christi weht erneut außerhalb der Institutionen Kirche. Zu allen Zeiten verströmte sich der Geist Gottes durch die Propheten, die vorwiegend außerhalb der Kirche in Erscheinung traten. Jesus Christus, der lebendige freie Geist, bekennt sich nicht zu den einengenden Dogmen, Riten, Satzungen und auch nicht zu dem Machtstreben, das in der äußeren Kirche seit dem Ende des Urchristentums dominiert. Sein einziger Ruf lautet: F o l g e t M i r n a c h ! Jesus von Nazareth, des Zimmermanns Josefs Sohn, zeigte, daß man Gott nicht studieren kann. Er, der einfache Mann aus Nazareth, dessen Leben im Sinne des Geistes war, sprach zu den Seinen: Folget Mir nach! Jeder, der die wahre Nachfolge Jesu antritt und sich von Arroganz, Machtstreben und irdischem Ansehen frei macht, der Demut und Selbstlosigkeit übt und nichts anderes sein möchte als des Vaters Kind, wird den Geist der Wahrheit, des Lebens, der Liebe und der Weisheit in sich vernehmen. Jesus sagte: So ihr euch nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Die kirchlichen Obrigkeiten beider Konfessionen sind weit entfernt von dem kindlichen Gemüt, von dem Jesus sprach. Sie wollen nicht wie Kinder werden und daher auch nicht in das Reich Gottes eingehen. Sie sind des Glaubens, das von ihnen im Äußeren errichtete Reich und ihr Ansehen als Kirchenmänner könnten sie in das Reich Gottes erheben. Das Sein-, Besitzen- und Habenwollen hat die kirchlichen Obrigkeiten in all den Jahrhunderten überheblich gemacht. Der Ewige befürwortet nicht diese Einstellung. Auch wenn sie den Herrn mit dem Munde loben und preisen, sind ihnen doch ihre Reichtümer und Bankeinlagen der Halt. An diesem Äußeren und Vergänglichen messen sie ihre Macht. Jesus Christus, der Sohn der Himmel, hat jedoch mit diesen weltlichen Gepflogenheiten nichts gemeinsam, deshalb auch nicht mit beiden Konfessionen. Beide Konfessionen sind nur nach dem Schein eine Christuskirche, jedoch nicht nach ihrem Sein. Das heißt, sie leben nicht, was ihnen der Nazarener vorlebte. Die Bibel und die Evangelien sind zu einer nichtssagenden, ausgetrockneten Materie geworden. Sowohl der Bibel als auch den von ihnen im immer wiederkehrenden Zyklus vorgelesenen Evangelien fehlt die wahre Dynamik, weil diese Anweisungen des Herrn von den Kirchen nicht befolgt werden. Die Kirchenchristen, welche Jahr für Jahr die immer wiederkehrenden Worte der Apostel und Propheten hören, sind ebenso stumpf und ohne geistiges Feuer wie der Vortragende und dadurch das Wort. Die Bibel brachte der Menschheit nicht den Frieden, weder in den Jahrhunderten, als es den Christen bei Strafe verboten war, die Texte in ihrer Muttersprache zu lesen, noch in der Jetztzeit, in der sie wieder fanatisch vertreten wird. Wenn der Oberhirte, der sich gegen das Gesetz des Herrn heilig nennt, unfehlbar ist, so müßte er wissen, daß das Verbot der Bibel und dann wieder deren Hervorholung und Preisung widersprüchliche Entscheidungen sind, die nicht die Unfehlbarkeit erkennen lassen. Oder glaubt die Institution Kirche, an der das Blut von Millionen gefolterter und getöteter Menschen haftet – Greueltaten, die bis zum heutigen Tage noch nicht gesühnt sind –, daß sie jene ausgerottet haben, denen die Bibel eventuell hätte schaden können? Nachdem jetzt die Bibel wieder gepriesen wird, gibt es anscheinend keinen Menschen mehr, dem die Gottesworte schaden könnten. Dieses Für und Wider deutet nicht auf die Unfehlbarkeit des irdischen „Heiligen Vaters“ hin. Die Kirchen beider Konfessionen und auch das Sektierertum stehen vor einer großen Zeitenwende. Überall dort, wo das Gotteswort fanatisch vertreten wird, weht nicht der Heilige Geist. Der Geist Gottes kennt keinen Fanatismus, sondern nur eine Klarstellung der Ursachen, die zur Wirkung drängen. Nach der großen Zeitenwende wird es keine Institutionen mehr geben, die sich nur dem Namen nach christliche Kirchen nennen. Auch die Theologen werden, mehr und mehr, ihren Rock ausziehen und wie das Volk arbeiten müssen, um ihren spärlichen Unterhalt zu verdienen. Es steht geschrieben: „Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus, ihr aber seid alle Brüder.“ – „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen.“ – „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“. – Eure Priester aber lehren für Lohn! In den nahezu 2.000 Jahren versuchte Jesus Christus eine wahre innere Kirche aufzubauen, dort Er Seinem Volk über Propheten weitere göttliche Wahrheiten offenbaren wollte, um es dem Ewigen ohne allzugroße Seelenbelastung zuführen zu können. Er sandte Wesen aus den ewigen Himmeln, die im Prophetengewand Sein heiliges Wort und Seinen Willen verkündeten. Propheten und Prophetinnen, die außerhalb und innerhalb der beiden Religionen wirkten, gab es zu allen Zeiten. Diese Tatsache kann in der entsprechenden Literatur nachgelesen werden. Der Himmel sandte der Erde jetzt erneut zu der verwilderten und unwissenden Christenheit ein Wesen, das im Erdenkleid wandelt und die unmittelbare Botschaft des Herrn verkündet. Es ist Seine Prophetin der Jetztzeit. Dieses Menschenkind holte der Herr, wie so viele, die der Herr zum Prophetenamt berief, aus einfachen Verhältnissen und stellte sie in die Welt hinein, um Sein heiliges Wort zu verkünden. Die prophetische Gabe wurde zu allen Zeiten vorwiegend außerhalb der einengenden Institutionen Kirche lebendig. Auch die Prophetin des Herrn, die in der Jetztzeit wirkt, wurde vom Ewigen außerhalb des organisierten Machtbereichs zum göttlichen Lehramt berufen, denn die Institutionen, die nur Dogmen, Satzungen und Reichtum kennen, führten die Christenheit in ein Chaos von geistiger Unwissenheit. Des Herrn Prophetin in unseren Tagen ist, wie viele Künder des Herrn vor ihr, bescheiden und nicht auf sich bezogen. Sie wandelt in Demut und in der Erkenntnis, daß diese Welt vergänglich ist, hört einzig auf die Weisungen des Geistes und gibt Sein lebendiges Wort wieder. Die großen Prophetinnen und Propheten des Geistes, die der Herr immer wieder von Haus und Herd wegführte, um Sein prophetisches, heiliges Wort zu verkünden, studierten nicht den allmächtigen Geist. Diese von Gott Gesandten erlebten und erleben in sich Seine heilige Kraft, Liebe und Weisheit, die auch durch ihr bescheidenes Wesen zum Ausdruck kam. Auf dieselbe Art und Weise geschah und geschieht es auch mit der Prophetin der Jetztzeit. Was ihr der Allmächtige in Christo offenbart, das spricht sie unmittelbar aus, so, wie es zu allen Zeiten die wahren Propheten taten, durch die sich Gott in der allgegenwärtigen Kraft „ICH BIN“ offenbarte. Der Herr sprach zu allen Zeiten unumwunden. Unmißverständlich sprach und spricht Gott, der Herr, stets durch die von Ihm gesandten wahren Propheten, mit einem Wort, das lebt und in dem die geistig-göttliche Dynamik spürbar ist. Im Auftrage von Jesus Christus offenbarte ich, Bruder Emanuel, Sein Diener, über die Prophetin des Herrn den kirchlichen Obrigkeiten. Er, der Herr, bat die Autoritäten der Kirchen um eine Unterredung. Gott ist Geist. Jesus Christus, der Auferstandene, der Sohn Gottes und Mitregent der Himmel, spricht nicht die Sprache der Menschheit. Sein heiliges und allgegenwärtiges Wort ist das Licht, das sich durch Lichtimpulse, die der Prophet empfangen kann, offenbart. Des Herrn Geist setzt Seine Lichtimpulse in Seinem irdischen Empfänger, im Propheten, in dessen Muttersprache um, so daß Er, der Allmächtige in Jesus Christus, von Seinen Kindern auf der Erde wahrgenommen und auch verstanden werden kann. Jesus Christus reichte den kirchlichen Obrigkeiten die Hand und bot ihnen ein Gespräch durch Sein Instrument, Seine Prophetin, an. Von Seiten der kirchlichen Obrigkeiten erfolgte jedoch kein Echo. Ohne zu prüfen, was das lebendige Wort wollte, wurde Es abgetan. Die Kirchenmänner in ihrer Engherzigkeit und in ihrem Unglauben schenkten dem sich erneut offenbarenden Gott keinen Glauben. Sein Angebot, mit ihnen zu reden, um eventuell gemeinsam eine wahre Christenheit aufzubauen, die den Weg nach Innen, zu dem Reich des Inneren, wandelt, wurde nicht akzeptiert. Jesus sagte zu den Seinen: „Das Reich Gottes ist inwendig in euch“, oder „Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ „Der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.“ Der Kirchenchrist kennt ebensowenig wie die kirchlichen Autoritäten den Weg nach Innen, zu dem Reich, von dem Jesus sprach. Seit Jahrhunderten bis in die Jetztzeit ist es das Sinnen und Trachten der kirchlichen Institutionen, ihre Schafe zu melken, um sich eine äußere Macht zu schaffen, von der sie glaubten und glauben, sie würde alle Angriffe überdauern. Da der freie Geist Gottes nie nach ihrem Munde redete, wollten sie die prophetische Gabe nicht in ihren Kirchen haben. Deshalb gibt es innerhalb beider Konfessionen nicht mehr den redenden Gott. Jesus Christus machte nun erneut den Versuch, gemeinsam mit den kirchlichen Obrigkeiten das Christentum, den Weg nach Innen zu lehren. Diese göttliche Handreichung wurde jedoch aufs neue ausgeschlagen. Hinter ihren Mauern jedoch ertönte erneut das Hohngelächter wie vor nahezu zweitausend Jahren, als Jesus von Nazareth durch die Bergpredigt den Weg nach Innen lehrte und klar und deutlich der Menschheit sagte: Ich bin der Sohn Gottes. Auch in der Botschaft, die ich, Bruder Emanuel, ihnen über Seine Prophetin bringen durfte, sprach der Herr erneut: Ich bin der Sohn Gottes und möchte mit euch reden. – Wiederum wird Sein offenbarendes Wort verhöhnt und verspottet. Das Bestreben der kirchlichen Obrigkeiten ist, durch niedere Worte und Handlungsweisen und aus Unkenntnis der geistigen Gesetze und Begebenheiten Sein Werk, das Er, der Herr, nun außerhalb der beiden Konfessionen erweckt hat, ähnlich, wie es im Mittelalter geschah, durch Verleumdungen und unaufrichtiges Handeln zunichte zu machen. Die Waffe, die der Herr gebraucht, ist die Liebe, der göttliche Ernst, Sein hehrer Wille, Seine Weisheit und auch Seine Ordnung. Mit diesen göttlichen Waffen kämpft nun unser Herr außerhalb der kirchlichen Institutionen um ein dynamisches Christentum, das die Kraft des Heiligen Geistes erbittet, die inwendig in jedem Menschen wirkt. Jesus Christus möchte von Seinen Christen einen dynamischen Glauben, der nicht den starren Regeln einer machtstrebenden Kirche untergeordnet ist. Der Herr des Lebens ist bemüht, die Menschheit die Stufen zum göttlichen Bewusstsein zu lehren, auf daß sich die Seelen nach ihrem Erdengang erheben können, um in das Vaterhaus zurückzufinden. Jesus Christus ruft jetzt Sein Volk auf, die wahre Lehre anzunehmen und Ihm, dem einzig guten Hirten, nachzufolgen. Ob im Menschenkleid oder als Seele, einst muß sich jeder entscheiden, für Gott oder den Mammon. Zwei Herren kann niemand dienen. Die Argumentation der unwissenden kirchlichen Obrigkeiten und deren Anhänger ist folgende: Die Lehre des Herrn in Seinem Heimholungswerk wäre ein Gemisch von christlichem, buddhistischem und hinduistischem Wissen. Die Kirchenmänner maßen sich an, die gesamte Wahrheit zu besitzen. Sie glauben, Andersgläubige werden von Jesus Christus nicht angenommen, da sie Ihn, den Erlöser, nicht anerkennen. Durch ihre dogmatische Einstellung sind die Autoritäten beider Kirchen der blinden Meinung, Er, der Herr, sei nur mit der Christenheit. Dieser Täuschung unterliegen nur jene, die mit Scheuklappen behaftet sind und die nur auf die intellektuellen Worte von Menschen hören, zu denen der wahre Geist Gottes schweigt. Gott, der Herr, ist die allumfassende Liebe. Er, der Allmächtige, der die absolute Wahrheit ist, legte in jedes Herz – je nach Bewußtsein, innerer Erkenntnis, Verwirklichung und Erleuchtung – Sein heiliges und gesetzmäßiges Wissen. Im Geiste des Herrn gibt es weder Buddhisten noch Hinduisten, weder Moslems noch Juden, es gibt weder kirchliche Organisationen noch Sekten usw. Der Herr schaut nur auf e i n Volk, das Er trotz Glaubensspaltung Sein Volk nennt. Jedes Menschenkind gehört – trotz unterschiedlicher Religionsauffassung – zu dem Volk der Himmel, das einst wieder mit dem ewigen Kindervolk vereint sein wird. Jede Religion besitzt Wahrheiten aus dem großen himmlischen absoluten Gesetz. Es gibt nur eine Wahrheit. Aus dieser allumfassenden Kraft besitzt jede Religion einen Teil. Je nach geistiger Entwicklung werden dem Einzelnen die Teile der göttlichen Wahrheit gegeben, die er gemäß seinem Bewußtseinsstand verstehen kann. Nur die Unwissenden sprechen, die Worte des Herrn in Seinem Werk wären eine Mischung von Christlichem, Buddhistischem, Hinduistischem usw. Jesus sagte: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“ Jesus Christus, der Menschheit Erlöser, wollte der Christenheit und allen, die an Ihn glauben, noch tiefere Wahrheiten offenbaren, die Er ihnen als Jesus von Nazareth noch nicht darlegen konnte, da Sein Werk als Erlöser erst am Kreuz, nach Seinem „Vollbracht“, begann. Jesus Christus wollte die Seinen in größere Wahrheiten und Weisheiten Gottes einführen. Der redende Gott wurde jedoch bekämpft, und die weiteren Gesetzmäßigkeiten der Himmel konnten nicht offenbar werden. Jesus Christus wollte die an Ihn glauben, in alle Wahrheiten einweisen und sie auf dem Weg nach Innen, zum Inneren Reich, führen. Nur im Inneren werden die Wahrheiten des Ewigen offenbar. Es steht geschrieben: „Darum gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ Nach Seiner Auferstehung hielt der Herr Seine Ankündigung, den Seinen noch tiefere Wahrheiten zu übermitteln. Er lehrte durch Propheten und Prophetinnen im Urchristentum und dann erneut im Mittelalter. Er, der Herr, wollte die Seinen erst belehren und dann mit dem Geist der Wahrheit und der Erkenntnis taufen, um sie dann hinauszusenden und diejenigen das Evangelium zu lehren, die nicht an Ihn glaubten. Der Herr wollte keine Unerleuchteten hinaussenden, sondern Erleuchtete. Sein Wort galt nicht nur den Aposteln, sondern der gesamten Christenheit. Die Christen gingen wohl hinaus, um andere zu Christen zu machen – ihre Gesinnung jedoch war nicht die selbstlose Liebe, sondern das Schwert des Hasses und die Gier nach Macht und Ansehen. So töteten und folterten sie grausam des Herrn Kinder und glaubten, auf diese Weise ein Christentum erwecken zu können. Dieses Blutbad, das sie im Namen Christi anrichteten, ist noch nicht gesühnt und deshalb gegenwärtig. Bis zur Jetztzeit gab die Institution Kirche jenen Völkern, die sie auch ihrer Schätze beraubte, weder diese zurück, noch leistete sie Abbitte für das grauenvolle Geschehen. Der Haß der damaligen getöteten Menschen haftet heute noch an deren Seelen. Diese in den Reinigungsebenen befindlichen Seelen trachten nach Rache. Ihr Vergeltungsdrang ist vorwiegend auf Christus ausgerichtet und auf all jene, die sich Christen nennen und am Blutbad mitschuldig waren. Die rohen Gesellen einer verweltlichten Macht, die sich Christen nannten und das Blutbad im Namen Christi und im Namen Seines erlösenden Kreuzes ausführten, sind in den Augen der rachedürstigen Seelen nicht die Mörder, sondern Jesus Christus, in dessen Namen sie das Niedrigste vollbrachten. Die Aggressionen der in den Stätten der Reinigung lebenden Seelen dringen schwingungsmäßig auf die Erde ein und beeinflussen Menschen und Seelen gegen Christus. Auch jene werden beeinflußt, die ein Scheinchristentum befürworten und aufrechterhalten wollen. Nach dem Gesetz der Wiederverkörperung befinden sich auch viele der Seelen erneut im Erdenkleid, die im Namen Christi plünderten und mordeten. Sie tragen innerhalb beider Konfessionen dazu bei, daß dieses Christentum keine Reinigung des Inneren erfährt. Die unversöhnlichen Seelen der Gemordeten in den Stätten der Reinigung erkennen sehr wohl, daß über dieser veräußerlichten Christenheit das Schwert der Zerstörung hängt. Sie sehen die geschaffenen Ursachen, die zur Wirkung drängen. Wer mit dem Schwert der Zerstörung und Eigenliebe kämpft, wird auch durch das Schwert umkommen. Auch Seelen anderer Religionen und die nach Vergeltung trachtenden Wesen in den Stätten der Reinigung versuchen, durch Beeinflussung andersgläubiger Menschen, die den Christusgeist als Erlöser nicht anerkennen, die christliche Lehre zu unterwandern und diese dadurch langsam, aber beständig und gezielt, aufzulösen. Da der Christ unwissend ist und viele Christen die Religion der kirchlichen Obrigkeiten, welche eine erstarrte Lehre vertreten, nicht mehr akzeptieren, wenden sich viele Christen anderen Religionen zu, dort sie noch mehr Dynamik und innere Kraft verspüren. Der Christ und seine Obrigkeiten erkennen noch nicht die Gefahr. Durch diese äußeren Einflüsse wird sich das Christentum langsam zersetzen und sich, sofern kein Einhalt geboten wird, auflösen. Die beiden christlichen Religionen können diesen Zersetzungsprozeß nicht mehr aufhalten, da sie den Weg nach Innen weder erkennen noch annehmen und ihn daher auch nicht beschreiten können. Sowohl der Buddhismus als auch der Hinduismus haben gesetzmäßige Wahrheiten, die gezielt den Weg nach Innen zeigen. Da ihnen das wahre Christentum die Tiefe des göttlichen Gesetzes nicht bringen konnte, so sind jene Menschen, welche den Geist der östlichen Religionen als Meister vertreten, heute noch der Ansicht, Jesus Christus wäre ein Meister unter ihrem Niveau. Die Meister dieser Religionen erkennen nicht die Zusammenhänge zwischen Gott-Vater und Gott-Sohn; sie wissen nicht um den Mitregenten der Himmel, der zum Erlöser aller Menschen und Seelen wurde. Auch die Meister, die in das Christentum eindringen, können ohne die Anerkennung des Sohnes Gottes und ohne die weitere Entfachung des auch in ihnen befindlichen Erlöserfunkens nicht in den Schoß Gottes finden. Die unwissende Christenheit öffnet diesen Meistern, die zum Teil ein erhebliches göttliches Wissen aus dem großen Gesetz der himmlischen Wahrheit haben, Tür und Tor. Da diese Meister den Christusgeist, den Mitregenten der Himmel, nicht anerkennen, bilden sie für die gesamte Christenheit eine große Gefahr. Sie führen, ohne daß sie es selbst wissen, die Menschheit immer mehr von Jesus Christus weg. Jesus Christus, der Menschheit Erlöser und Mitregent der Himmel, greift nun erneut ein, um ein wahres, dynamisches Christentum aufzubauen, das den Unwissenden die gesetzmäßigen Wahrheiten zwischen Gott-Vater und Gott-Sohn darzulegen weiß. Der ewige Herr gibt durch Seine Prophetin der Jetztzeit tiefe Weisheiten, um der Christenheit die Möglichkeit zu geben, wahrlich Ihm, Der der Weg und die Wahrheit ist, nachzufolgen. Schon im Mittelalter versuchte Jesus Christus, die in allen Religionen vorhandenen Wahrheiten zusammenzufassen und die Christenheit zu lehren, auf daß diese stark im Geiste und in der Wahrheit werde und nicht im Kirchen- und Dogmengeist untergehe, der nur Äußerlichkeiten und keine tiefe Glaubenskraft kennt. Die wahren Gottesboten wurden im Mittelalter zu Ketzern und Hexen degradiert und von der unwissenden Masse, die zur Machtkirche hielt und von dort die Befehle zum Foltern und Töten erhielt, zum Schweigen gebracht. Den Geist Gottes kann man jedoch nicht töten. Erneut regt sich der prophetische Geist, der Geist Gottes, um die Menschheit den Weg nach Innen zu lehren. Was Jesus Christus schon im Mittelalter versuchen wollte, das versucht Er nun erneut in der Jetztzeit. Er fasst alle Wahrheiten, die in den verschiedenen Religionen gelehrt werden, zusammen und offenbart noch tiefere Gesetzmäßigkeiten, als dort offenbar sind. Es gibt nur eine Wahrheit. Aus dieser ewigen Wahrheit besitzen viele Religionen Teile. Diese fasst nun der Herr zusammen, um das Christentum im Sinne der einen Wahrheit zu unterweisen und es auf den Weg zur dynamischen Liebe zu führen, zum Reich des Inneren, dort es keinen toten Glauben gibt, sondern innere Erkenntnis und Erleuchtung. Die Wahrheit, welche die Seele trägt, wird jedem offenkundig, der den Weg mit Christus, seinem Erlöser, geht. Christus, der Sohn Gottes, der Mitregent der Himmel und Erlöser aller Seelen und Menschen, ruft daher alle Menschen auf, welche die Wahrheit suchen und sich von Ihm, dem einzig guten Hirten, in die inneren Gesetzmäßigkeiten, zur Erkenntnis und zur inneren Wahrheit führen lassen wollen, mitzuhelfen, ein Christentum der Liebe, Erkenntnis und Erleuchtung aufzubauen. Ihr Menschen, die ihr die Gefahr erkennt und für Christus kämpfen wollt, helft mit, damit ein wahres Christentum erstehe, das noch vielen Menschen den Weg zum Inneren Leben weisen und bringen kann! Nicht das jetzige Christentum wird bestehen, sondern die sich schon im Kleinen aufbauende wahre Christusgemeinschaft im Geiste des Herrn. Ihr Menschen, die ihr an Christus glaubt und den Vater über alles liebt, helft Christus, die Kirchenmänner zu überzeugen und auch sie – durch den Inneren Weg – zu Kindern der Himmel zu machen, auf daß sie in das Reich Gottes eingehen können. Es steht geschrieben: „Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme.“ – O helfet mit, daß die Reichen ihren Reichtum verschenken oder veräußern und den inneren Reichtum erkennen, der sie zu Kindern der Himmel macht! Christus wünscht die Vereinigung und die Einheit aller Völker. Christus wünscht den Kampf mit dem Schwert der wahren Liebe. Das Schwert des Herrn, das Er Seinen Getreuen gibt, ist zuerst die Läuterung der Seele durch Selbsterkenntnis und äußerste Disziplin, die Erweckung der inneren göttlichen Kraft, so daß jeder Gedanke und jedes Wort vom Geiste Gottes getragen ist. Die Klinge des Schwertes ist die praktizierte Nächstenliebe im Wort und in der Tat. Diese praktizierte Nächstenliebe sind auch die himmlischen Offenbarungen des Herrn und ist auch Seine heilende Kraft. Seine Liebe und Fürsorge erweckte darüber hinaus für die Menschen aller Konfessionen und Weltanschauungen die Innere Geist=Christus-Kirche, eine Kirche, dort sich die Betenden zusammenfinden und des Herrn und Seines Dieners weiterführende göttliche Wahrheiten über das Innere Wort Seiner Prophetin vernehmen. Jesus Christus erweckte, so, wie Er es schon des öfteren versuchte, auch eine Christliche Mysterienschule. In dieser christlich-mystischen Schule kann jeder Willige über meditative Ansprechungen und Aufbereitungen den Weg nach Innen zum Königreich Gottes beschreiten. Im Namen und nach dem Willen des Herrn versehen auch Ihm dienende Menschen den Dienst am Nächsten, indem sie Vorträge über die Grausamkeiten und Lieblosigkeiten der Machtkirche halten, um die Menschheit aufzuklären, auf daß sie erkenne, daß Jesus Christus nicht mit dieser Kirche sein kann. Wenn auch diese Begebenheiten, wie der Einzelne annehmen könnte, der Vergangenheit angehören, so sind sie, trotz allem, mehr denn je gegenwärtig: Wie ich schon offenbarte, setzen die in den Reinigungsebenen befindlichen Seelen, die noch der irrigen Ansicht sind, daß sie von den Anhängern Jesu Christi und somit von Ihm selbst gefoltert und grausam zu Tode gebracht worden wären, all ihre Kraft ein, um das Christentum zu zerstören. Wer die Gesetzmäßigkeiten der Reinkarnation kennt, welche die Institution Kirche aus dem Wissensbereich der Christenheit gestrichen hat, um die Gläubigen an sich zu binden, der weiß, daß diese Vergangenheit noch gegenwärtig ist. Auf jede Saat erfolgt eine Ernte; auf jede Aktion eine Reaktion. Sind die Grausamkeiten nicht gesühnt, so gehören sie immer noch der Gegenwart an. Diese Schandtaten des Christentums sind noch nicht gesühnt. Deshalb gehören auch die Fakten, welche Seine Getreuen in Vorträgen zusammengestellt haben, der Gegenwart an ... Ihr Menschen, die ihr Christus liebt, helft mit, ein Christentum der inneren Erkenntnis, der Erleuchtung, der Liebe und Wahrheit aufzubauen. Ein Christentum mit Christus und nicht gegen Christus. Der Ruf gilt allen Menschen, gleich welcher Konfession, Weltanschauung, Sekte oder Gruppe. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater, nur durch Ihn, die Teilkraft aus der Urkraft, den Sohn Gottes, welcher auch der Mitregent der Himmel ist.
Gott zum Gruß! Geistlehrer Bruder Emanuel, der beauftragte Diener des Herrn in Seinem Heimholungswerk.
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